Über uns

Am 1. Januar 1837 wurde die erste Briefmarkensammelstelle im Haus Lobbericher Straße 11 eingerichtet.
Bereits im 18 Jahrhundert war dort eine Station zum Wechseln der Postkutschenpferde. 1849 gab es einen Neubau. Der erste Breyeller Briefkasten wurde hier angebracht, zudem eine Posthalterei eingerichtet. 1867 wurde das Gebäude Lobbericher Straße vergrößert. 1883 wurde das Postamt zur Haus-Nr. 5 verlegt, doch Hotel und Gaststätte blieben in Nr. 11. In den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts kaufte die Familie Fußangel den Komplex. Das entstandene Kino „Li-To“ musste mit zunehmender Fernsehdichte Ende der 50er / Anfang der 60er Jahre schließen.


„Die werden hier nicht alt” das war die einhellige Meinung Breyeller Bürger zu den Plänen des Ehepaares Willi und Wilma Kreuels, die Anfang des Jahres 1963 den Gastättenbetrieb „Hotel zur Post” übernehmen wollten.



Inzwischen sind daraus 43 Jahre geworden. Nach dem Tod von Willi Kreuels 1976 wurde die Gaststätte vergrößert davor eine Kegelbahn gebaut. Im Jahre 1981 starb Wilma Kreuels und Sohn Wilfried übernahm den elterlichen Betrieb, der auch schon seit seinem 14. Lebensjahr im elterlichen Betrieb hinter der Theke steht.
Im September 2009 kann Wilfried Kreuels auf eine 28-jährige Selbstständigkeit zurück blicken.
Dann übernahm Sohn Alexander die Geschäfte zum 01.10.2009, er wird aber weiterhin von seinem Vater unterstützt. Das Kreuels ist seit nunmehr 46 Jahren in Familienbesitz und im Ortskern von Breyell für seine
gut bürgerliche Küche bekannt.
In Kreuels sind zahlreiche Karnevalsgesellschaften beheimatet, sowie auch das Gelagehaus der
St. Lambertus Breyell-Dorf /-Metgesheide e.V. und daher nicht mehr in Breyell weg zu denken.


Bereits mein Vater hat zu seiner Zeit die Karikatur seines Vaters, zu unserem Firmenlogo gemacht.
Ich habe dieses natürlich weiter Übernommen, und schmücke damit meine Rechnungen Geschäftspapier unsere Hemden und sogar die Wand zwischen dem WC in der Gaststätte.
Das Original hängt ebenfalls in der Gaststätte und zwar direkt am Eingang links über der kurzen Theke.
Diese Karikatur zeigt meinen Großvater Wilhelm Ludwig „Willy“ Kreuels und nicht wie viele meinen, meinen Vater Wilfried. Nach einem Langen Abend, bei Kreuels im Jahr 1961 kam mein Großvater auf die überragende Idee, mit seinen letzten Gästen, noch in der Nacht, nach Berlin zu fahren, um dort das feucht fröhliche treiben ausklingen zu lassen.
Als Alibi, er sei noch zu hause, fuhr er mit seinen Hausschuhen und stellte seine Strassen Schuhe an Ort und Stelle.
Genauere Details dieser Tour sind mir nicht bekannt, nur das Willy nach Drei Tagen, ohne ein Lebenszeichen, wieder zu hause ankam mit neuen Strassen Schuhen und der Karikatur, die er nach eigenen angaben am Brandenburgertor zeichnen ließ..


Historisches

Gambrinus Schutzpatron der Bierbrauer
Der Kerl, der auf der Zapfsäule bei Kreuels steht, heißt im Volksmund Gambrinus und wird als Schutzpatron der Bierbrauer und Biertrinker geehrt. Gambrinus war ein legendärer König der als Erfinder des Bierbrauens angesehen wird. Tatsächlicher Schutzheiliger der Brauer ist Arnulf von Metz (St. Arnold).

Die Figur ist vermutlich schon über 150 Jahre alt und stand schon im Gastraum des Hauses Wachlin, heute Chinarestaurant Jade, auf den Süchtelner Höhen.
Haus Wachlin war das Geburtshaus meiner Urgroßmutter Maria Forthmann, welche später meinen Urgroßvater Ludwig Kreuels ehelichte.

 

 

 

 

 



1920 eröffneten beide in Lobberich das Gasthaus und die Metzgerei Ludwig Kreuels, Gambrinus erhielt wieder seinen Ehrenplatz auf der Zapfsäule.

kreuels 1920 kreuels 1920

Später übernahm Mia Prophete geb. Kreuels, Schwester meines Großvaters Willi Kreuels, das Gasthaus, heute Schickeria, und führte es bis 1980.

Nach Geschäftsaufgabe erhielt mein Vater Wilfried, Neffe von Mia, Gambrinus als Geschenk, sein Platz war fortan auf der Zapfsäule der Gaststätte Kreuels in Breyell.

Durch Generationswechsel wurde mir, Alexander, von meinem Vater Wilfried, neben der Gaststätte auch Gambrinus zu treuen Händen übergeben.

Seinen festen Platz hat Gambrinus weiterhin auf der Zapfsäule der Gaststätte Kreuels, um von hier aus allen Freunden des Hauses ein Prosit zuzurufen und um noch für viele frohe Stunden seinen schützenden Geist über allen Gästen auszubreiten.

Alexander Kreuels
Folgende Biere
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